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Jodhaltiges Kontrastmittel wird in der Diagnostik mit Röntgenstrahlen eingesetzt, vor allem in der Computertomographie (CT) . In der Regel wird bei der CT das Kontrastmittel über die Vene injiziert. Das Kontrastmittel verteilt sich über die Blutbahn und reichert sich kurzfristig in den Organen an. Dieses führt zu einer erheblich verbesserten diagnostischen Aussage.
Jodhaltiges Kontrastmittel ist eine sogenannte nicht-ionische Verbindung. Die chemische Zusammensetzung wurde in den letzten Jahrzehnten stetig verbessert, so dass die modernen Kontrastmittel eine exzellente Verträglichkeit aufweisen. In seltenen Einzelfällen kann es jedoch zu unerwünschten Wirkungen kommen.
Potentielle Nebenwirkungen
Kontrastmittel-AllergieNeben gelegentlicher Übelkeit sei hier vor allem die Kontrastmittel-Allergie genannt, die je nach Schweregrad einer raschen medikamentösen Behandlung bedarf.
Schilddrüsenüberfunktion Jodhaltiges Kontrastmittel kann zudem eine Schilddrüsenüberfunktion bedingen. Die Hormonwerte (vor allem TSH, evt. auch T3 und T4) müssen daher vor der Untersuchung im Normbereich liegen. Andernfalls kann eine Kontrastmittelgabe gar nicht oder nur nach vorausgehender Medikamtengabe erfolgen.
Niereninsuffizienz Zudem wird der Kreatiniwert (Nierenwert) benötigt, da eine Kontrastmittelgabe bei eingeschränkter Nierenfunktion häufig nicht möglich ist.
Regelhaft kommt es zu einem Wärmegefühl bei der Injektion und auch zu einem metallischen Geschmack, beides ist harmlos und verschwindet innerhalb einiger Sekunden bis Minuten von selbst.
→ siehe auch Kontrastmittel-Richtlinien der European Society of Urogenital Radiology |