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MR-Kontrastmittel/ Gadolinium-DTPA

 

→  siehe auch FAQ MRT

→  siehe auch Kernspintomographie

 

Gadolinium-DTPA ist eine paramagnetische Substanz, die in der Kernspintomographie den Bildkontrast verstärkt und damit zur Charakterisierung von Gewebeeigenschaften dient. Die Verträglichkeit ist normalerweise ausgezeichnet.

 

 

Bei welchen Untersuchungen bekomme ich Kontrastmittel gespritzt?

Wir prüfen individuell für jeden Patienten, ob die Anwendung von Kontrastmittel notwendig und sinnvoll ist. Für Gelenkuntersuchungen ist  meistens keine Kontrastmittelinjektion notwendig. Bei Untersuchungen der Wirbelsäule ist eine Kontrastmittelgabe dann sinnvoll, wenn Sie bereits operiert wurden. Untersuchungen des Gehirns machen häufig eine Kontrastmittelgabe notwendig.

 

Risiken

Das Risiko einer Gabe von Gadolinium-DTPA ist äußerst gering. In fast allen Fällen wird das Kontrastmittel exzellent vertragen. Eine Kontrastmittelallergie ist äußerst selten.


Arzneimittel können neben den erwünschten Hauptwirkungen auch unerwünschte Wirkungen haben. Nebenwirkungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Gadolinium-DTPA beobachtet wurden, sind im folgenden genannt:

 

  • Unwohlsein mit allgemeinen Empfindungen von Wärme, Kälte oder ein lokales Druckgefühl oder Schmerz an der Injektionsstelle.


  • Schwindel, Kopfschmerzen und ein verändertes Geschmacks- oder Geruchsempfinden.


  • Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Parästhesien (Empfinden von Kribbeln) und Irritation (Reizung) im Hals oder Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautrötungen, Juckreiz und Urtikaria (Nesselsucht). Anaphylaktoide Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock sind äußerst selten.


  • Bei Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion kann es in extrem seltenen Einzelfällen zu einer sogenannten nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) kommen.