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Kernspintomographie (MRT)

 

→ siehe auch FAQ MRT

→ siehe auch MR-Kontrastmittel

 

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Im Kernspintomographen befindet sich ein sehr starkes Magnetfeld. Dieses richtet den Spin der Atome im menschlich Körper in eine Richtung aus. Schaltet man den Magneten wieder aus, so springt der Spin der Atome wieder in die ursprüngliche Position zurück. Dabei senden die Atome Signale aus, die durch hochempfindliche Empfängerspulen gemessen werden können. Ein Computer berechnet aus den Signalen ein Schnittbild durch den Körper.

 

 


 

Leistungsspektrum

  • Schädel

  • Hals

  • Wirbelsäule

  • Skelettsystem und Gelenke

  • Becken


Was muss im Vorfeld der Kernspintomographie beachtet werden?

Bei der Untersuchung muss der Patient in einer etwa 150 Zentimeter langen Röhre liegen. Patienten mit Platzangst sollten dies vor Beginn der Untersuchung dem betreuenden Personal mitteilen, damit ihnen der Arzt ein Beruhigungsmittel verabreichen kann. Während der Untersuchung werden vom Gerät laute Klopfgeräusche erzeugt. Deswegen werden jedem Patienten Ohrstöpsel angeboten. Wichtig ist auch, dass der Patient vor der Untersuchung alle Metallteile ablegt. Elektronische Gegenstände, Uhren, Kreditkarten und andere Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Gerätes gebracht werden, da sie davon unbrauchbar gemacht werden.

 

Von großer Relevanz ist außerdem, dass der Patient angibt ob er einen Herzschrittmacher, einen Defibrillator, ein Cochleaimplantat oder ein Hörgerät besitzt sowie Herzklappen aus Metall im Körper befinden. In diesen Fällen darf die Untersuchung nicht vorgenommen werden.